Tiroler Dobermann Klub ÖDK Ortsgruppe Tirol

Ausbildung

Vom Welpen bis zur IGP-Prüfung – Kurse, Stufen und Gebühren

Unsere Kurse und Trainings werden von geprüften ÖKV-Trainern und Kursleitern durchgeführt, die sich in fortlaufender Weiterbildung befinden – damit Qualität und Aktualität unserer Ausbildungsmethoden gewährleistet sind.

Welpen und Junghunde

Welpenspielgruppe

Da im Welpenalter die Sozialisierung das Wichtigste ist, wird diese besonders gefördert. Die sogenannte Welpenspielstunde ist dafür gedacht, dass der Welpe mit dem Umgang mit Menschen sowie anderen Hunden in allen Lebenslagen zurechtkommt. Dazu gehören das Spazierengehen, der Besuch von Kaffeehäusern und Einkaufszentren, Autofahren, der Umgang mit Kindern, sich Dinge abnehmen lassen und vieles mehr.

Die richtige Sozialisierung ist in den ersten zwölf Lebenswochen besonders wichtig, da alles, was der Welpe in dieser Zeit kennenlernt – Positives wie Negatives –, für ihn normal erscheint und auch in seinem gesamten weiteren Hundeleben kein Problem mehr darstellt.

Zudem wird der Hundeführer mit dem Wesen bzw. der Denkweise eines Hundes vertraut gemacht, speziell mit der Rangordnung, welche für ein positives Zusammenleben zwischen Mensch und Hund wichtig ist. Auch grundsätzliche Themen wie Fütterung, Pflege, Alleinbleiben, Zerstören von Dingen oder Stubenreinheit werden in dieser Einheit eingebunden.

Die Junghunde werden in kleinen Gruppen mit der grundsätzlichen Unterordnung vertraut gemacht, wobei auf das jeweilige Individuum eingegangen wird.

Begleithundeausbildung – BH-VT und MHT

Begleithundeausbildung

Die Begleithundeausbildung erfolgt je nach Ausbildungsgrad des einzelnen Hundes und findet in kleinen Gruppen statt, um auf den jeweiligen Hund eingehen zu können. Hier wird der Hund zum guten und folgsamen Begleiter für seinen Besitzer, der die grundlegenden Befehle wie Fuß, Sitz und Platz beherrscht.

Folgende Prüfungen können abgelegt werden

BH-VT & Mensch-Hund-Team-Prüfung
Der Hund erlernt die Grundkommandos „Sitz, Platz, Fuß“ sowie das Durchqueren einer Personengruppe und das Vereinsamen. Zudem wird ein sogenannter Verkehrsteil mit Kontakt zu Radfahrern, Joggern und Autos geprüft. Bei Hundeführern, welche noch keine ÖKV-Prüfung abgelegt haben, wird ein theoretischer Teil absolviert – ein Vortrag von einem Tierarzt und einem Kynologen, die Grundsätzliches zum Hund vermitteln und Fragen der Kursteilnehmer beantworten.
I-BGH 1
Der Hund erlernt zusätzlich das Gehen ohne Leine (Fußgehen), das Absitzen und das Platzgehen auf Kommando sowie das Ablegen.
I-BGH 2
Zusätzlich zur BGH 1 werden dem Hund das Bringen eines Gegenstandes und das Voraussenden beigebracht.
I-BGH 3
Bei dieser Prüfungsstufe wird der Hund generell ohne Leine geführt, zudem sind mehrere Bringübungen (ebene Erde und Kletterwand) zu absolvieren. Außerdem ist die Übung „Steh“ zu zeigen.

Fährtenausbildung

Fährtenarbeit

Dass ein Hund eine sehr gute Nase hat, ist eigentlich jedem bekannt. Er erlebt und erfasst sein Umfeld in erster Linie mit seinem ausgeprägten Geruchssinn. Deshalb setzt der Mensch diesen außerordentlich guten Geruchssinn schon lange auf die unterschiedlichsten Weisen ein.

Die Fährtenarbeit ist eine Möglichkeit im Hundesport, egal welcher Rasse und welchen Alters. Grundsätzlich kann man schon mit einem Welpen mit dieser Arbeit beginnen. In dieser Ausbildungseinheit wird dem Hund – je nach Alter – das freudige Suchen von Gegenständen vermittelt, welche der Hundeführer selbst oder ein fremder Mensch verloren hat (persönliche Gegenstände, Holz- und Lederstücke).

Es besteht die Möglichkeit, Prüfungen in drei Schwierigkeitsgraden in der Fährte abzulegen.

Schutzarbeit

Stellen und Verbellen

Diese Ausbildung wird generell nur bei Hunden angeboten, welche von der Rasse und von der Veranlagung dazu geeignet sind. Zudem muss der Ausbildungsgrad der Unterordnung entsprechend hoch sein.

Die Schutzhundeausbildung wird als reine Beutearbeit ohne Aggression oder aversive Mittel ausgebildet.

Der Sinn einer solchen Arbeit ist es einerseits, dass der Hund sich gezielt mit einem Beutespiel abreagieren kann, und vor allem, dass er, wenn er einmal in eine Situation kommt, in der die Reizschwelle überschritten ist, noch im Gehorsam zum Hundeführer steht.

Auch im Schutzdienst können drei Prüfungsstufen (IGP 1, IGP 2 und IGP 3) abgelegt werden, wobei diese Prüfung Fährte, Unterordnung und Schutzdienst umfasst.

Problemhundeausbildung

Grundsätzlich werden für alle Hunde, welche mit gewissen Dingen Probleme haben – zum Beispiel Wesensfestigkeit, Angstverhalten oder Dominanzverhalten –, auch Einzeleinheiten oder auf den jeweiligen Hund abgestimmte Trainingsprogramme angeboten. Diese Einheiten werden im Vorfeld nach einer gründlichen Analyse der Probleme mit dem jeweiligen Halter abgestimmt und umgesetzt.

Kurszeiten & Gebühren

Kurszeiten und -tage werden je nach Jahreszeit zumeist über eine WhatsApp-Gruppe oder direkte Absprache vereinbart. Trainings für Prüfungs- und Turniergeher finden immer separat statt.

Die einzelnen Kurse werden in zehn Abrichtetages-Einheiten (10er-Block) umgesetzt. Eine anschließende ÖKV-Prüfung durch ÖKV-Richter ist möglich – Mindestalter des Hundes: ein Jahr.

Gebühren Tiroler Dobermann Klub (ohne Gewähr)

Kursart1. Kursab dem 2. KursTDK-Mitglied
Welpenspielstunde€ 70,00gratis
Junghundekurs€ 70,00€ 35,00 – jährlich
BH – Theorie€ 50,00€ 25,00
BH – Praxiskurs€ 200,00€ 50,00 – jährlich
BGH 1 – BGH 3 Kurse€ 200,00€ 60,00€ 50,00 – jährlich
Schutzhundeausbildung, jährlich€ 150,00gratis
Fährtenausbildung€ 100,00€ 100,00gratis
Prüfungsgebühr pro Prüfung€ 45,00€ 45,00€ 45,00
Abrichteplatzbenützung, jährlich€ 150,00gratis

Mitgliedschaft im Tiroler Dobermann Klub: € 70,00 pro Jahr. Das Beitrittsformular findest du im Bereich Downloads.